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Generationsübergang & Interim

Generationsübergang und Interim-Management

Der Wechsel an der Spitze ist der Moment, in dem ein Familienunternehmen am meisten verlieren kann. Ich begleite ihn als Coach im Betrieb, nicht als Gutachter von außen.

In inhabergeführten Möbel- und Küchenhäusern hängt vieles an einer Person. An ihren Kontakten, ihrem Gespür für die Fläche, ihrer Art, Entscheidungen zu treffen. Wenn diese Person geht, geht ohne Begleitung ein Teil des Unternehmens mit.

Warum Begleitung mehr bringt als ein Konzept

Eine Nachfolge lässt sich nicht auf Papier übergeben. Die neue Führung muss eigene Entscheidungen treffen dürfen, sonst lernt sie nichts, und sie muss dabei jemanden neben sich haben, der die Folgen schon einmal gesehen hat. Genau das ist meine Rolle: Ich nehme niemandem die Entscheidung ab, ich sorge dafür, dass sie auf einer besseren Grundlage fällt.

Der Effekt zeigt sich schnell im Alltag. Wer weiß, dass ihm jemand über die Schulter schaut, der nicht kontrolliert, sondern einordnet, arbeitet ruhiger. Es entsteht Freiraum für die Dinge, die wirklich über das Jahr entscheiden, statt für das Abarbeiten von Fehlern, die vermeidbar gewesen wären.

  • Begleitung im Betrieb statt Beratung aus der Ferne
  • Entscheidungen bleiben bei der neuen Führung
  • Erfahrung aus 18 Jahren eigener Geschäftsführung
  • Klarer Ausstiegspunkt, kein Dauermandat

Interim-Management als Zwischenstufe

Manchmal fehlt nicht die Nachfolge, sondern die Zeit. Wenn eine Führungsposition unbesetzt ist und der Betrieb trotzdem laufen muss, übernehme ich sie befristet. Das verschafft Ihnen Luft für eine saubere Besetzung, statt unter Druck den Erstbesten einzustellen.

Wann Sie anrufen sollten

  • Ihr Nachfolger steht fest und Sie fragen sich, wie Sie ihn einarbeiten sollen
  • Sie möchten kürzertreten und wissen nicht, an wen Sie abgeben
  • Eine Schlüsselposition ist plötzlich unbesetzt
  • Sie merken, dass Sie im Tagesgeschäft feststecken und keinen Schritt weiterkommen

Wenn Sie noch gar nicht wissen, wie es weitergehen soll, ist das kein schlechter Ausgangspunkt. Es ist der übliche.

Zwei Ausgangslagen

Welcher Weg zu Ihnen passt

Beide Fälle enden an derselben Stelle: Das Haus läuft ohne den bisherigen Inhaber weiter. Der Weg dorthin ist ein anderer.

Fall 1 · Die Nachfolge steht bereit

Erfahrung weitergeben, Freiraum lassen

Tochter, Sohn oder jemand aus der Familie übernimmt. Die Ideen sind da, die Erfahrung fehlt noch. Ich sorge dafür, dass die neue Führung ihre Ideen umsetzen kann, ohne jeden teuren Umweg selbst zu gehen.

  • MitlaufenIch bin im Haus, sehe die Entscheidungen im Alltag und ordne ein, was gerade passiert.
  • Rückendeckung gebenEntschieden wird von der neuen Führung. Ich sage vorher, wo es erfahrungsgemäß klemmt.
  • LoslassenDer Freiraum wächst, meine Präsenz sinkt. Am Ende läuft der Betrieb ohne mich weiter.
Fall 2 · Niemand steht bereit

Stufenweise übergeben statt auf einen Schlag

Der Inhaber möchte kürzertreten und hat niemanden im Haus, der übernimmt. Ein Verkauf ist nicht der einzige Weg. Wir bauen die Nachfolge über eine Zwischenstufe auf, die sich vorher beweisen kann.

  • EntlastenWir definieren eine Position, die dem Inhaber Arbeit abnimmt und Führungsverantwortung tragen kann.
  • BesetzenIch suche diese Person über Direktansprache und wähle sie gemeinsam mit Ihnen aus.
  • HeranführenIch führe sie an die Aufgaben der Geschäftsführung heran, bis die Übergabe trägt.